Reisetipps, Infos & Inspiration Die 10 Top Sehenswürdigkeiten in Namibia

Alle Artikel

Die 10 Top Sehenswürdigkeiten in Namibia

Habt ihr Lust Afrika zu entdecken? In Namibia bekommt ihr einen wunderbaren Einblick in den wilden Kontinent.

Die ehemalige Kolonialgeschichte hat in Namibia ihre Spuren hinterlassen, sodass ihr in manchen Städten nicht nur deutsche Straßennamen und Gebäude entdeckt, sondern euch auch auf Deutsch unterhalten könnt.

Das Land hat außerdem eine reichhaltige Naturvielfalt, die von verödeten Wüstengegenden bis zu üppigen Waldgebieten reicht. Während der Fahrt auf den langen Highways entdeckt ihr am Straßenrand immer wieder riesige Termitenhügel oder es überqueren ein paar Affen die Fahrbahn. Wir nehmen euch mit zu den schönsten Sehenswürdigkeiten dieses abwechslungsreichen Landes.

1. Die Mondlandschaft auf der Erde

Mondlandschaft Swakopmund Namibia Wüste Namib

Mitten in der Wüste Namib liegt ein Landstrich, der nicht umsonst den Namen Mondlandschaft trägt. Entstanden ist er vor etwa 450 Millionen Jahren, als der Swakop River sich in die weichen Gesteinsschichten gegraben hat. Heute führt der Fluss nur noch bei Regen Wasser und das umliegende Gebiet ist nahezu vegetationslos. Von oben betrachtet erinnert es tatsächlich an unseren Erdtrabanten. An vielen Aussichtspunkten könnt ihr anhalten, um euren Blick über diese eindrucksvolle Landschaft streifen zu lassen.

2. Spaß auf der Dune 7

Zwischen Swakopmund und Walvis Bay zieht sich eine riesige, golden schimmernde Sanddüne am Highway entlang. Kurz vor dem Ort Walvis Bay habt ihr die Möglichkeit, an die Düne heranzufahren und auf sie hinaufzulaufen. Die Aussicht von oben ist prächtig und es macht besonders viel Spaß, schnell wieder herunterzulaufen. Eure Schritte werden wie von selbst riesig sein und es fühlt sich an, als ob ihr durch die Schwerelosigkeit hüpft. Tipp: Zieht euch festes Schuhwerk an oder tragt Socken in den Sandalen, denn der Sand ist wahnsinnig heiß.

3. Das deutsche Städtchen Swakopmund

Altes Amtsgericht Swakopmund Namibia

Swakopmund ist ein hübscher, kleiner Ort am Atlantischen Ozean. Obwohl ihr euch hier mitten in Afrika befindet, begegnen euch viele deutsche Elemente – wie das Alte Amtsgericht, die Adler Apotheke oder die Swakopmunder Fleischerei. In vielen der hübschen kleinen Cafés steht auch die Schwarzwälder Kirschtorte auf der Speisekarte. Ein Besuch in der Kristallgalerie lohnt sich ebenfalls und macht auch Kindern Spaß. Ein besonderes Vergnügen ist es dort durch die lange Höhle zu gehen oder nach den eigenen kleinen Halbedelsteinen zu schürfen. Oder ihr verbringt euren Tag direkt am Meer und legt euer Handtuch auf den langen, herrlichen und breiten Sandstrand.

Noch mehr Destinationen, in denen Deutsch gesprochen wird, gefällig? Es muss nicht immer Englisch sein: Deutsch im Urlaub.

4. Bunte Vielfalt im Etosha-Nationalpark

Etosha-Nationalpark Elefanten Namibia

Im Etosha-Nationalpark sind auf 22.275 Quadratkilometer eine Vielzahl an freilebenden, wilden Tieren beheimatet. Darunter findet ihr Zebras, Löwen, Krokodile und Flusspferde. Auch das selten vorkommende Schwarze Nashorn hat dort seine Heimat gefunden. Im Park sind mehrere Unterkünfte, sodass ihr die Nacht dort verbringen könnt – manche haben sogar in der Dunkelheit beleuchtete Wasserlöcher. Achtung: Verlasst niemals an ungesicherten Plätzen das Auto, da die Tiere alle frei und wild herumlaufen und sich über leichte Beute freuen.

Holt euch hier schon mal Ideen, welche süßen Tiere ihr in Namibia (und anderswo) antreffen könnt: Hier trefft ihr die süßen Tiere im Urlaub.

5. Welwitschia – Eine der ältesten Pflanzen der Welt

Welwitschia Namib Wüste Swakopmund Namibia

Südlich von Swakopmund liegt ein Ort, an dem ihr eine der ältesten Pflanzen der Welt sehen könnt. Sie gelten als Bäume, werden bis zu 2000 Jahre alt und leben traditionell nur in Namibia. Ihre Wurzeln reichen tief ins Erdreich, um an verborgene Wasservorräte zu kommen. Schön sind die Pflanzen nicht, doch mit dem Wissen, dass sie in einer so unwirtlichen Wüstenregion ein solch beachtliches Alter erreichen doch immerhin eindrucksvoll. In Welwitchia steht ein eingezäuntes Exemplar, das auf etwa 1500 Jahre geschätzt wird. Achtung: Wenn ihr die Welwitschia besuchen möchtet, holt euch vorher in Swakopmund beim Permit-Office eine Erlaubnis.

6. Sossusvlei – Eine der größten Dünen der Welt

Sossusvlei Namibia Wappentier Oryx-Antilope

Am Sossusvlei erwartet euch eine beeindruckende Dünenlandschaft in Orange, in der eine der größten Dünen der Welt liegt. Das Wort „Vlei“ bezeichnet die Salz-Ton-Pfanne, die nur bei starken Regenfällen Wasser führt. „Sossus“ hingegen bedeutet blinder Fluss, da der aus den Bergen kommende Wasserlauf immer an der Stelle des Sossusvlei versandete. Es lohnt sich vor allem vor Sonnenaufgang oder nach Sonnenuntergang die Dünen zu besuchen, da sie dann besonders gut zur Geltung kommen. Übrigens werdet ihr mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Namibias Wappentier, die Oryx-Antilope, dort antreffen.

Noch mehr Naturwunder findet ihr hier: Die 20 spektakulärsten Wunder der Natur.

7. Geisterstadt Kolmanskop – verlassen und versandet

Geisterstadt Kolmanskop Lüderitz Namibia

Etwa 15 Kilometer von Lüderitz entfernt liegt die Geisterstadt Kolmanskop, die durch den ehemaligen Diamantenabbau entstanden ist. Die Siedlung lag ehemals unter der Führung von Deutschen Einwanderern, die zufällig beim Bau des Bahnhofs auf den wertvollen Stein stießen. Trotz der sehr schweren Witterungsbedingungen und den häufigen Sandstürmen, wurde die Architektur nach deutschem Vorbild errichtet. Nachdem die Diamantenvorkommen abgebaut waren, zogen die Menschen weiter und ließen die leeren Häuser zurück. Heute sind diese zum Teil völlig versandet. Tipp: Da das Wetter in Kolmanskop nicht voraussehbar ist, solltet ihr lieber ein paar Tage mehr für einen Besuch in der Geisterstadt einplanen.

Findet hier Hotels in Namibia!

8. Living Museum – Begegnung mit alten Bräuchen

In Namibia sind neun Volksgruppen anzutreffen, zusammen mit den weißen Einwanderern sogar zehn. In den vergangenen Jahren haben sich viele von den Ureinwohnern an das moderne Leben angepasst, doch in einem Living Museum habt ihr Gelegenheit die alten Bräuche und Sitten hautnah zu erleben. Neben Tänzen und traditionellen Ritualen erfahrt ihr auch, wie Kranke geheilt wurden oder wie sich die Stammeshierarchien zusammensetzten. Für die Menschen stellt diese Arbeit einen wichtigen Teil zum Erhalt ihres Erbes dar, sowie zum Erwerb ihres Lebensunterhalts.

9. Little Five – Das Leben in der Wüste

Neben den Big Five gibt es auch die Little Five. Dies sind kleine Wüstenbewohner, die sich an die unwirtlichen Bedingungen in der Wüste angepasst haben. Genau wie die wenigen Pflanzen der Namibwüste, ziehen auch diese Tiere ihren Wasserbedarf aus den morgendlichen Nebeln, die sich durch den kalten Atlantischen Ozean über die Wüstenfläche legen. Zu den Little Five gehören eine tanzende Spinne, ein durchsichtiger Gekko, eine beinlose Echse und eine im Sand tauchende Wüsteneidechse sowie ein Otter, der sich seitwärts schlängelt. Da die geführten Touren etwa fünf Stunden durch die Wüste geht, denkt bitte in jedem Fall an Sonnenschutz und Trinkwasser.

10. Die vielen kleinen Gästefarmen sind wundervoll

Namibia ist ein Land, in dem ihr mobil und unterwegs sein solltet, weil es einfach so viel zu entdecken gibt. Insofern werdet ihr ohnehin kaum dran vorbei kommen, viele der wunderschönen Gästefarmen zu besuchen. In den entlegensten Winkeln, mitten im Nirgendwo findet ihr liebevoll geführte Farmen, die zum Teil auf eine lange Geschichte zurückblicken. Die meisten Gästefarmen bieten neben dem Aufenthalt in einer Lodge auch die Möglichkeit zu campen, was wesentlich günstiger ist.

Na, Lust bekommen? Findet hier Flüge nach Namibia!

Hier kommen noch mehr spannende Artikel:

Karte