Dein Reiseführer für Kochi

Kochi erstreckt sich über Inseln und Halbinseln entlang der Südwestküste Keralas. Schon lange prägt der Seehandel die Stadt. Arabische, chinesische, jüdische und europäische Einflüsse zeigen sich bis heute in der Architektur, der Küche und den täglichen Ritualen. Bummle vorbei an portugiesischen Kirchen und über Gewürzmärkte, die nach Kardamom und Pfeffer duften. Erkunde Viertel am Wasser, wo das Arabische Meer noch immer den Takt des Tages vorgibt. Unser Reiseführer für Kochi zeigt dir alles.
Shutterstock

Kochi: Informiere dich, bevor es losgeht

SpracheMalayalam
WährungIndische Rupie (₹)
ZeitzoneUTC+5:30 (IST)
HochsaisonOktober–Februar
NebensaisonMärz – September

Die besten Viertel in Kochi

Ernakulam

Kochis geschäftiges Zentrum liegt auf dem Festland, mit breiten Straßen, modernen Hotels und guten Verkehrsanbindungen. Zwar fehlt hier das historische Flair von Fort Kochi, dafür erreichst du bequem Einkaufszentren und Museen. Dazu zählen das Kerala Folklore Museum und das Hill Palace Museum. Dank der nahen Fährterminals ist der Stadtteil ein praktischer Ausgangspunkt für Tagesausflüge in die Backwaters.

Geeignet für: Museen, Fähranbindung, Einkaufszentren

Mattancherry

Direkt neben Fort Kochi säumen Gewürzläden und ehemalige Handelshäuser die engen Gassen von Mattancherry. Jew Town führt dich zur Paradesi-Synagoge aus dem 16. Jahrhundert. Rundherum reihen sich Antiquitätengeschäfte voller Schmuck, Möbel und alter Kuriositäten. Ganz in der Nähe verbindet der Mattancherry-Palast, auch Dutch Palace genannt, europäische und keralische Baustile.

Geeignet für: Einkaufen, Gewürzmärkte, Architektur

Fort Kochi

Fort Kochi ist vor allem für seine Bauten aus der Kolonialzeit bekannt, für die hübschen, von Bäumen gesäumten Straßen und den wunderschönen, lebendigen Hafen. Das Viertel gehört zu den fußgängerfreundlichsten der Stadt. Hier wohnst du richtig, wenn du die berühmten chinesischen Fischernetze und die wachsende Kunstszene bequem erreichen möchtest. Am schönsten genießt du diese in den Cafés und Galerien entlang der Uferpromenade.

Geeignet für: Kolonialbauten, Spaziergänge am Wasser, Streetart

Shutterstock

FAQs zu deinem Besuch in Kochi

Der Januar bringt in der Regel das kühlste Wetter. Die Tiefstwerte liegen dann im Schnitt bei etwa 21 °C.
Der heißeste Monat in Kochi ist normalerweise der März mit durchschnittlichen Höchsttemperaturen von etwa 34 °C.
Malayalam ist die Hauptsprache in Kochi. In Hotels, Restaurants und touristischen Gegenden wird jedoch häufig Englisch gesprochen. Viele Einheimische verstehen auch Hindi.
Die indische Rupie (₹) ist in Kochi die gängige Währung. An Straßenständen und auf Märkten zahlst du am besten immer mit etwas Bargeld.
Kochi vereint koloniale Geschichte mit malerischer Küstenlandschaft. Von hier aus erreichst du außerdem mühelos die Backwaters und Strände von Kerala. Damit ist die Stadt ideal für alle, die Kultur und Natur gleichermaßen lieben.
Zwei bis drei Tage reichen ideal, um die vielfältigen Viertel, Märkte und die Uferpromenade von Kochi zu entdecken. Plane ein bis zwei Tage mehr ein, wenn du die Backwaters erkunden oder Tagesausflüge entlang der Küste unternehmen möchtest.
Streetfood, lokale Fähren und Märkte machen es leicht, günstig zu essen, einzukaufen und dich fortzubewegen. Wenn du noch mehr sparen möchtest, buchst du deinen Aufenthalt am besten außerhalb der geschäftigen Wintersaison.
Die beste Reisezeit für Kochi liegt zwischen November und Februar. Dann lässt sich die Stadt am angenehmsten erkunden, ebenso wie die Backwaters und Strände. In diese Zeit fallen auch beliebte Kulturveranstaltungen wie die Kochi-Muziris-Biennale und der Cochin Carnival.
Mit durchschnittlich rund 71 cm Niederschlag ist der Juni der regenreichste Monat in Kochi. Das ist die beste Zeit, um die Galerien, Cafés und Einkaufszentren der Stadt zu erkunden.
Kochi gilt allgemein als sichere Stadt für Reisende. In belebten Gegenden kann es zu Taschendiebstahl kommen, halte deine Wertsachen also gut im Blick. Der dichte Verkehr zählt zu den größten Gefahren der Stadt. Überquere Straßen vorsichtig und verzichte aufs Autofahren. Setze stattdessen lieber auf Fähren, Fahrdienste oder Autorikschas.