Dein Reiseführer für Ōsaka
Die Highlights in Ōsaka
Weltberühmtes Einkaufserlebnis
Menschen aus aller Welt kommen allein zum Einkaufen nach Osaka. Die Einkaufsstraße Shinsaibashi-suji ist seit fast 400 Jahren eine belebte Handelsmeile. In der überdachten Passage findest du Juweliere, Kimono-Ateliers und bekannte Handelsketten. Plane genug Zeit für einen Besuch im Hankyu Umeda Main Store ein. Mit 15 Etagen zählt es zu den größten Kaufhäusern Japans.
Burgen und Kirschblüten
Plane deine Reise nach Osaka für die „Sakura“-Zeit (Kirschblüte) Ende März und Anfang April. Dann erblüht die ganze Stadt in zartem Rosa. Mit ihren tausenden Kirschbäumen ist die Burg von Osaka ein wunderbarer Ort für alle, die gern fotografieren. Pack ein Picknick ein für das „Hanami“ (Blütenschau) im Nishinomaru-Garten. Erkunde anschließend das Burgmuseum und genieße den weiten Blick über die Stadt von der Aussichtsplattform.
Kulinarische Überraschungen an jeder Straßenecke
Osaka ist eine Stadt, die das Essen liebt. „Kuidaore“ bedeutet hier so viel wie „essen, bis man umfällt“. Wenn du für eine günstige Reise nach Osaka sparst, kommst du dank erschwinglicher Streetfood-Snacks trotzdem voll auf deine Kosten. Beiße in „Takoyaki“, frittierte Bällchen, gefüllt mit gegrilltem Oktopus und eingelegtem Ingwer. Oder schnapp dir „Mitarashi Dango“, Spieße mit Klößchen in Sojaglasur, während du die Stadt erkundest.
Ōsaka: Informiere dich, bevor es losgeht
| Sprache | Japanisch |
|---|---|
| Währung | Japanischer Yen (¥) |
| Zeitzone | UTC+9 (JST) |
| Hochsaison | April–Mai, August und Oktober |
| Nebensaison | Januar–Februar und Juni |
Finde die beste Reisezeit für Ōsaka
Wetter in Ōsaka
März–Mai: Ab Ende März wird es warm und bleibt es auch. Die Kirschblüte erreicht meist Anfang April ihren Höhepunkt, und damit auch der Besucherandrang. Buche deine Unterkunft rechtzeitig im Voraus.
Juni–August: Der Sommer ist in Osaka die Regenzeit, „tsuyu“ genannt. Am stärksten regnet es im Juni und Juli. Der August ist trockener und sonniger, aber immer noch schwül, mit Höchstwerten von 33 °C.
September–November: Die Taifunsaison dauert bis in den September hinein, stelle dich also auf heftige Regenfälle ein. Im Oktober ist die Schwüle vorbei. Es bleiben warme Tage sowie kühle, angenehme Nächte.
Dezember–Februar: Die Winter in Osaka sind kühl und trocken. Selbst nachts fallen die Temperaturen selten unter den Gefrierpunkt. Kleidung im Zwiebellook ist da hilfreich.
Veranstaltungen in Ōsaka
Großes Sumo-Turnier (März): Erlebe die Spannung, wenn die besten Sumoringer bei den „Honbasho“ (großen Turnieren) um den Sieg kämpfen.
Tenjin Matsuri (Juli): Bei einem der drei größten Feste Japans gleiten festlich geschmückte Boote über den Yodo. Den krönenden Abschluss bildet ein atemberaubendes Feuerwerk.
Kishiwada Danjiri Matsuri (September): Bei diesem beliebten Fest rasen einheimische Teams mit hölzernen Festwagen durch enge Gassen. Feuere die Tanzenden und Musizierenden an, die ihre Teams durch die „Yarimawashi“ (enge Kurvenmanöver) lenken.
Ramen Expo (November–Dezember): Wer gutes Essen liebt, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen und die besten Ramen aus ganz Japan probieren. An jedem Wochenende kommen andere Anbieter in den Banpaku Kinenkōen (Gedenkpark zur Expo ’70).
Die besten Viertel in Ōsaka
Kita (Umeda)
Das glänzende Umeda Sky Building prägt dieses lebendige Viertel. Von der Osaka Station City erreichst du es bequem durch eine unterirdische Passage. Rund um den Bahnhof findest du zahlreiche Geschäfte und Restaurants in wenigen Gehminuten. Für das Unterhaltungsviertel HEP Five ist dies die beste Gegend zum Übernachten in Osaka. Dort erwarten dich Einkaufsmöglichkeiten, ein riesiges Riesenrad und Spielhallen.
Geeignet für: Geschäfte, Essen, Sehenswürdigkeiten
Minami (Namba)
Du fragst dich, wo du in Osaka für das beste Nachtleben unterkommst? Minami ist die Heimat des Ausgehviertels Dotonbori. Hier findest du auch Amerikamura, das dem Tokioter Viertel Harajuku ähnelt. Junge Partygäste und Modebegeisterte präsentieren hier die neuesten Trends in Nachtclubs mit Livemusik.
Geeignet für: Nachtleben, Mode, Theater
Tennoji
Tennoji ist eines der besten Viertel für einen Aufenthalt mit Kindern in Osaka. Die ganze Familie genießt hier einen Tag im Tennoji-Park mit seinem Zoo und dem Keitakuen-Garten. Buche ein Hotel in Gehweite des Shinsekai-Viertels, dann hast du Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten gleich in der Nähe. Probiere unbedingt „Kushikatsu“, frittiertes Fleisch und Gemüse am Spieß, das hier als Streetfood serviert wird.
Geeignet für: Restaurants, Parks, Museen
Aktivitäten in Ōsaka
Familienfreundliche Aktivitäten
Du liebst Freizeitparks? Ein Besuch der Universal Studios Japan zählt zu den aufregendsten Familienerlebnissen in Osaka. Die beiden Hauptattraktionen sind die Wizarding World of Harry Potter™ und die SUPER NINTENDO WORLD™. Wer es authentischer (und günstiger) mag, findet im Hirakata Park klassische Fahrgeschäfte. Alternativ zeigst du den Kindern die Meeresbewohner im Osaka Aquarium Kaiyukan.
Shopping
Zieh bequeme Schuhe an, wenn du die Tenjinbashisuji Shopping Street entlangschlenderst. Mit über 800 Geschäften ist sie die längste überdachte Einkaufspassage Japans. Dazu gibt es jede Menge Lokale, in denen du dich nach dem Einkaufsbummel stärken kannst. Wenn du Anime-Souvenirs suchst, wirst du in Den-Den Town garantiert fündig.
Tauche ein in die Kultur
Eine Reise nach Osaka wäre ohne einen Besuch des Shitennoji-Tempels nicht vollständig. Er wurde im Jahr 593 n. Chr. gegründet und zählt zu den ältesten buddhistischen Tempeln Japans. Erlebe den japanischen Brauch, in natürlichen heißen Quellen namens „Onsen“ neue Kraft zu tanken. Das Solaniwa Onsen ist die größte Quelle der Stadt. Hier findest du zahlreiche Möglichkeiten für ein entspanntes Bad, öffentlich oder ganz privat.
Nachtleben
Dotonbori ist das schillernde Zentrum des Osakaer Nachtlebens. Hier locken dich Restaurants und Bars mit riesigen Skulpturen von Kugelfischen, Clowns und Kraken. Für einen traditionelleren Abend spazierst du in die steingepflasterte Gasse Hozenji Yokocho. Dort findest du „Izakaya“, gemütliche Kneipen, die im Schein japanischer Laternen Sake ausschenken.
Orte zum Essen
Wohin du in Osaka auch blickst, überall locken kulinarische Köstlichkeiten. Für gehobene Restaurants zieht es dich am besten ins neonbeleuchtete Ausgehviertel Kitashinchi. Von der Osaka Station City ist es nur einen kurzen Fußweg entfernt. Günstigeres Streetfood findest du im Viertel Shinsekai und im Bezirk Dotonbori nahe der Station Namba. Probiere unbedingt „Takoyaki“ (gegrillter Oktopus) und „Okonomiyaki“ (herzhafte Pfannkuchen mit Meeresfrüchten).
Kostenlose Aktivitäten
Am schönsten und völlig kostenlos erlebst du Osaka, wenn du einfach durch die Stadt schlenderst und die Sehenswürdigkeiten auf dich wirken lässt. Dabei entdeckst du viele kostenlose Attraktionen, etwa die Tausenden Rosen im Nakanoshima-Park. Oder du schaust dir die historischen Ausstellungen in der Osaka City Central Public Hall an. Der Eintritt ist frei.
Bist du bereit für Ōsaka?
Budget
Das Viertel Dotonbori in Osaka ist ein wunderbarer Ort für Streetfood. In einem günstigen Restaurant bekommst du eine köstliche Mahlzeit für etwa 1.000 japanische Yen (¥). Dazu genießt du ein Bier oder einen Cappuccino für rund 500 ¥. Für eine kurze Taxifahrt zahlst du ungefähr 2.500 ¥. Wenn du Osaka aber günstig erkunden möchtest, sind öffentliche Verkehrsmittel die beste Wahl.
Tagesausflüge von Ōsaka aus
Die alte Hauptstadt Nara steckt voller Geschichte und ist einen Tagesausflug wert. Im Tōdaiji-Tempel bestaunst du einen der größten Bronze-Buddhas Japans. Zutrauliche Sikahirsche streifen frei durch den Nara-Park. Reichst du ihnen einen Cracker, verbeugen sie sich zum Dank! In Himeji erkundest du die am besten erhaltene Feudalburg Japans. Sie liegt mit dem Shinkansen-Hochgeschwindigkeitszug weniger als eine Stunde westlich von Osaka.
Unterwegs in Ōsaka
In Osaka kommst du ganz unkompliziert von A nach B. Mit der U-Bahn bringt dich die JR Osaka Loop Line zu den Sehenswürdigkeiten zwischen Umeda und Minami. IC-Karten für die Osaka Metro und den Osaka City Bus bekommst du online und an den Stationen. In den überwiegend flachen Vierteln kannst du mit den Leihrädern von HUBchari herumradeln. Taxis sind zwar die teuerste Variante, dafür aber überall zu finden.