In Zusammenarbeit mit Saudi Tourism Authority
Obwohl Saudi einen Großteil der größten Sandwüste der Welt beherbergt, die Rub al-Chali, hat das Land so viel mehr zu bieten als nur trockene Dünen. Hier findet ihr eine bunte Mischung aus Bergen, Wäldern, Korallenriffen und Stränden, wie es sie nicht einmal in der Karibik gibt.
Um seine wertvollen Naturlandschaften zu schützen, hat Saudi im Rahmen der Saudi Green Initiative (SGI) eine Reihe von Nachhaltigkeitsprojekten ins Leben gerufen. Dazu gehören das Pflanzen von 10 Milliarden Bäumen und die Umwandlung von 30 Prozent der Landmasse des Landes in Naturschutzgebiete. Tolle Neuigkeiten für umweltbewusste, abenteuerlustige Touristen, die nur darauf warten, sich im Land beim Klettern, Buggy fahren und Tauchen auszutoben.
Unterwasserwelt: Dschidda
Obwohl diese UNESCO-geschützte Hafenstadt hauptsächlich für ihre historische Architektur bekannt ist, erwarten euch in Dschidda auch einige der spektakulärsten Tauchspots des Landes. Die Wassertemperaturen sind das ganze Jahr über ideal für Taucher und das kristallklare Wasser des Roten Meeres schafft ideale Tauchbedingungen.
Der nächstgelegene Tauchspot liegt 30 km nördlich von Dschidda nur eine kurze Autofahrt entfernt: Sharm Obhur. Vom Ufer geht es direkt ins Wasser. Schon bald stoßen Tauchen auf eine farbenfrohe und vielfältige Unterwasserwelt, zu der Schildkröten, Clownfische, Aale, Tintenfische und Rotfeuerfische gehören.
Für mehr Nervenkitzel, könnt ihr auch einen professionellen Haikäfig-Tauchgang buchen. Mit etwas Glück erhascht ihr sogar einen seltenen Blick auf einen der Stierhaie, die durch die tieferen Gewässer streifen.

Korallenriffe: Yanbu
Bis zur Einführung der neuen Touristenvisa in Saudi-Arabien im Jahr 2019 war der Tauchtourismus tabu. Heutzutage ist die Küste des Roten Meeres für Sporttaucher geöffnet und seit Kurzem werden sogar PADI-Qualifikationen akzeptiert. Das ist auch gut so, denn die Tauchgebiete rund um die Hafenstadt Yanbu sind in einem makellosen Zustand. Es gibt Unmengen an Meereslebewesen, Korallen in allen Formen und Farben und altertümliche Wracks, die nur darauf warten, entdeckt zu werden.
Geht am Iona-Wrack 18 m unter der Wasseroberfläche tauchen, und erlebt ein wunderschönes Riff voller Leben mit meterbreiten Gorgonien, schwarzen Korallenbüschen und scharlachroten Korallen. Haltet auch Ausschau nach Haien, Mantarochen und Königsfischen, die sich gerne hinter den Unterwasserpflanzen verstecken. Beim Auftauchen erwartet euch dagegen die historische Altstadt von Yanbu, und lockt mit Shisha und frischem Kaffee.

Oasen: Al-Hasa Oase
Ihr wisst bereits, dass Saudi die größte Sandwüste der Welt beherbergt, daher sollte es euch nicht überraschen, dass hier auch die größte Oase der Welt zu finden ist. Al-Hasa misst satte 85,4 km² und ist von mehr als 2,6 Millionen Palmen umgeben – darunter Dattelpalmen, die für ihre süßen Früchte berühmt sind.
Es wird euch sicherlich nicht überraschen, dass dieses Gebiet seit langem ein schattiger, üppiger Zufluchtsort vor der raueren Wüstenumgebung ist. Jahrtausendelang war das fruchtbare Land ein Zentrum für viele Händler, die auf den alten Handelsrouten unterwegs waren. Auch die Pilger hielten hier auf ihrem Weg nach Mekka an, um ihre Vorräte aufzufüllen. Noch heute ist die Oase ein produktives Ackerland mit Brunnen, Kanälen und Quellen, die die Felder mit Getreide versorgen.
Die Adrenalin-Junkies unter euch können nach dem entspannten Ausflug nach Al-Hasa einen abenteuerlichen Trip in die benachbarte Wüste wagen. Nutzt die Gelegenheit, um auf den Berg Al-Qarah zu steigen und erkundet unterwegs dessen Höhlen. Falls ihr euch nach einem Adrenalinschub sehnt, lohnt es sich einen Geländewagen zu mieten und mit Vollgas über die Dünen zu „driften“ (ein beliebtes lokales Hobby).

Berge: Al Sharaf
Für eine Erkundung der Berge Saudi-Arabiens ist die hochgelegene Steinstadt Tanomah, durch deren Mitte ein malerischer Wasserfall fließt, ein idealer Ausgangspunkt. Nur eine 10-minütige Autofahrt entfernt, an den Westhängen der Stadt, befindet sich einer der Outdoor-Hotspots des Landes. Die roten Gipfel des Al Sharaf-Berges beherbergen Saudis erste Kletterroute, die erst 2018 fertiggestellt wurde.
Wenn euch ernsthaftes Felsklettern zu intensiv ist, solltet ihr euch stattdessen eure Wanderschuhe schnappen und die unerwartet grüne Aussicht auf den Bergpark Al Sharaf während einer schönen Wanderung genießen.
Haltet unterwegs Ausschau nach Vögeln, Büffeln, Ziegen und Pflanzen und tankt im Anschluss neue Energie im Al Nakheel Restaurant, dessen Spezialität gegrilltes Fleisch ist.

Wüste: Jabal Tuwaiq
Diese natürliche Steilküste erstreckt sich etwa 800 km vom Norden Saudi-Arabiens bis zum sogenannten „Empty Quarter“ im Süden. Aber nur ein Teil des imposanten Bergrückens wird von Touristen besucht. Es handelt sich um den „Rand der Welt„: eine senkrechte Klippe, die sich 300 m aus der kargen Wüste in den Himmel erhebt.
Der Wüstenboden war vor langer Zeit ein Meeresgrund und wurde jahrhundertelang von Kaufleuten als Karawanenroute genutzt. Vom Felshang kann man immer noch Kamele und ihre Hirten sehen, die den alten Pfad beschreiten.

Wald: Asir National Park
Saudis südwestliche Provinz Asir birgt eine Naturlandschaft, die ihr wahrscheinlich nie mit Saudi in Verbindung gebracht hättet. Imposante Berge, einschließlich des höchsten des Landes mit 3.015 m über dem Meeresspiegel, werden hier von süß riechenden Nadelwäldern umhüllt. Die kühleren Temperaturen sind eine willkommene Abwechslung von der restlichen Hitze des Landes.
Im Asir-Nationalpark befindet sich das Berggebiet von Soudah, das im Rahmen des saudischen Vision 2030-Projekts entwickelt wird. Es handelt sich um die inoffizielle Abenteuerhauptstadt Saudi-Arabiens. Wanderwege schlängeln sich zwischen den weitläufigen Tälern und nebligen Berggipfeln. Mit über 60 Campingplätzen im Park ist eine geführte Wander- und Campingtour der beste Weg, einen guten Überblick über die Gegend zu bekommen.
Haltet beim Wandern Ausschau nach Vögeln (es gibt hier über 300 Vogelarten) und gönnt euch eine Verschnaufpause um die lokale Kultur im Kunstdorf Al Muftaha kennenzulernen. In dem malerischen Ort reihen sich mehrere kleine Kunstgalerien mit Werken lokaler Künstler rund um eine mit Kaligraphie bedeckte Moschee.

Ich will hin
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