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Die 10 schönsten Sehenswürdigkeiten auf Bali

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Diese wundervolle Insel hat Besuchern so einiges zu bieten – wir verraten euch, welche Sehenswürdigkeiten Balis ihr auf keinen Fall verpassen dürft!

Wohl keine andere der mehr als 17.500 Inseln Indonesiens suggeriert den Trauminselurlaub schlechthin so sehr wie das bilderbuchhafte Bali. Neben makellosen Sandstränden unter wiegenden Kokospalmen, kristallklarem Meer, fantastischen Hotels und aufregendem Nachtleben hat das relativ kleine Bali auch tiefen Dschungel, sagenhafte Tempelanlagen und eine vornehmlich vom Hinduismus geprägte Kultur zu bieten. Hier sind jene Sehenswürdigkeiten Balis, die ihr unbedingt gesehen haben müsst!

1. Pura Tirta Empul Tempel

Wie ein verwunschenes Königreich liegt Pura Tirta Empul im Dschungel des zentralen Hochlandes versteckt. In drei Sektionen untergliedert, ist er einer der ältesten Tempel Balis, denn er wurde bereits um das Jahr 960 erbaut. Bemerkenswert ist der Tempel wegen seines großen, quadratischen Teiches, der von einer heiligen Bergquelle gespeist wird. Dieser Teich dient einem uralten, spirituellen Reinigungsritual. Bisweilen kann man Einheimische bei der Ausführung dieses Rituals, das neben der praktischeren Anwendung der Körperreinigung auch den Geist heilen soll, beobachten, sollte sich dabei aber unbedingt diskret geben. Wer höflich bei seinem Reiseführer anfragt, darf unter Umständen und unter Anleitung sogar daran teilnehmen.

Bali ist wunderschön, teilweise aber auch sehr verregnet – erfahrt hier, wie ihr dem Monsun entgeht: Die beste Reisezeit für Bali und Indonesien: So vermeidet ihr die Regenzeit

2. Reisterrassen von Tegallalang und Jatiluwih

Das fruchtbare Hügelland im Bezirk Tegallalang, etwa 30 Autominuten nördlich von Ubud, wurde von den Einheimischen bereits ab dem 9. Jahrhundert systematisch für den Reisanbau terrassiert. Die eindrucksvollen Reisterrassen, die in zeitloser Schönheit in Dschungelgebiete eingebettet liegen, werden bis heute aktiv genutzt, instand gehalten und sind als eine der Sehenswürdigkeiten Balis einfach toll anzusehen. Bewässert werden sie durch ein „subak“ genanntes System, welches auf allen Terrassen für einen konstant bleibenden Wasserspiegel sorgt. Wer sich einen Mietwagen schnappt, kann auch die ähnlichen Reisterrassen des Bezirks Jatiluwih erkunden, das aufgrund seiner weiteren Entfernung von Ubud (ca. 90 Fahrminuten) wesentlich weniger Besucher anziehen als Tegallalang. Am schönsten sind die Terrassen, wenn die jungen, sattgrünen Reisstecklinge heranwachsen und sich sanft in der Hochlandbrise wiegen.

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3. Pura Uluwatu Tempel (Pura Luhur)

Rund 70 Meter über dem Indischen Ozean thront dieser majestätische Tempel auf der Spitze einer fast senkrecht abfallenden Kalksteinklippe. Pura Uluwatu, der bei den Einheimischen auch als Pura Luhur bekannt ist, wurde im 11. Jahrhundert errichtet, in der Nachfolgezeit jedoch wiederholt umgebaut und erweitert und ist heute eine der spannendsten Sehenswürdigkeiten Balis. Besonders dramatisch ist das Heiligtum während des Sonnenuntergangs. Man kann auch einen sogar noch höheren Punkt der Klippe besteigen, um von dort aus die Gebäude und Pagoden effektvoll im warmen Gegenlicht zu fotografieren. Es versteht sich von selbst, dass der Ausblick über das Meer und Bali vom Tempel aus einfach atemberaubend ist. Uluwatu liegt auf der Bukit Halbinsel, die auch über einige der besten Strände ganz Balis verfügt – wie beispielsweise der Balangan Beach –, die sich zudem auch hervorragend zum Surfen eignen.

Bali ist wohl einer der schönsten Orte der Welt – hier könnt ihr noch mehr Traumorte entdecken: In Bildern: 10 exotische Reiseziele

4. Mount Batur

Das zentrale Hochland Balis wird von Mount Batur dominiert, einem aktiven Vulkan, der mit rund 1.700 Metern auch der höchste Berg der Insel ist. Er liegt etwa eine Autostunde von Ubud entfernt und kann über gut markierte Wege bestiegen werden. Der Weg nach oben dauert zwischen zwei und drei Stunden und kann auch von mäßig fitten Besuchern bewältigt werden, wobei aber natürlich gutes Schuhwerk absolut notwendig ist. Geführte Touren beginnen generell früh morgens, sodass man normalerweise gerade rechtzeitig für den spektakulären Sonnenaufgang am Vulkankrater (Caldera) ankommt und die dortige Traumaussicht genießen kann.

Man sieht leider vom Mount Batur nicht ganz so weit, dass man die schönen umliegenden Inseln erkennen kann, daher am besten direkt per Insel-Hopping besuchen: 5 unbekannte Trauminseln rund um Bali

5. Museum Negeri Propinsi Bali (Museum balinesischer Kultur)

Einen Schnellkurs in Balis jahrtausendealter Kultur vermittelt dieses exzellente Museum, das aus einem Hauptgebäude und mehreren kleineren Pavillons besteht. Im Erdgeschoss des Hauptgebäudes sind vor allem antike Steinskulpturen ausgestellt, während man sich im ersten Stock in erster Linie Holzschnitzkunst sowie traditionelle Haushaltsgegenstände ansehen kann. Der Südpavillon stellt kunstvolle Textilien aus und gibt einen Eindruck von der Fülle balinesischer Web- und Färbetechniken, wie beispielsweise „ikat“, „songkhet“ und „endek“. Der Nordpavillon beherbergt traditionelle Tanzkostüme sowie Tanz- und Theatermasken. Der Zentralpavillon, welcher im Stil einer königlichen Audienzhalle aus der Karangasem-Periode erbaut wurde, beinhaltet vor allem religiöse Exponate, wie zum Beispiel Zeremonienobjekte und priesterliche Kleidungsstücke.

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6. Pura Ulun Danu Pratan Tempel

Eine tolle Sehenswürdigkeit Balis: Der Pura Ulun Danu Pratan Tempel

Eine der wohl fotogensten Sehenswürdigkeiten Balis ist der Tempel Pura Ulun Danu Pratan am malerischen Ufer des Lake Bratan im kühlen zentralen Hochland der Insel. Seine zwölffach abgestufte Hauptpagode im typisch balinesischen Stil spiegelt sich im Wasser des Sees wider, während hinter dem Tempel der Morgennebel über dem Wasser wabert und an den bewaldeten Hügelketten hinaufzieht. Erbaut wurde Pura Ulun Danu Bratan im 17. Jahrhundert ursprünglich als hinduistisches Heiligtum zu Ehren von Dewi Danu, der Göttin der Seen und Flüsse. Die Präsenz einer buddhistischen Stupa nahe des Haupteingangs mit Buddhastatuen im Lotossitz reflektiert den Umstand, dass die eigentlich hinduistische Kultur Balis im Laufe der Zeit auch buddhistisches Gedankengut angenommen und in sich integriert hat. Wer Lust hat, kann sich hier auch ein Kanu mieten und auf den See hinauspaddeln.

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7. Pura Tanah Lot Tempel

Etwa 20 Kilometer nordwestlich von Kuta Beach befindet sich der wohl ikonischste Tempel und eine der Must-Do-Sehenswürdigkeiten Balis, der Pura Tanah Lot. Er wurde Anfang des 16. Jahrhunderts auf einer Felsformation errichtet, die bei Flut vollkommen vom Meer umspült wird. Zugänglich ist der Tempel deswegen nur bei Ebbe über eine flache Felsbrücke. Obwohl Pura Tanah Lot der kleinste der balinesischen Tempel ist, ist das hier stattfindende Schauspiel der sich an seiner Felsenbasis brechenden und Gischt aufwerfenden Meereswellen dennoch unbeschreiblich. Die meisten Besucher zieht Pura Tanah Lot jedoch gegen Abend an, wenn die Sonne hinter ihm glutrot in die Fluten des Indischen Ozeans eintaucht.

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8. Bali Sea Turtle Society

Ein ganz besonderes Erlebnis ist ein Besuch der Meerschildkröten-Aufzuchtstation der Bali Sea Turtle Society, einer unabhängigen, nichtstaatlichen Organisation. Besonderes Augenmerk schenkt die Gesellschaft dabei dem Erhalt und Schutz der vom Aussterben bedrohten Oliv-Bastardschildkröte (lat. Lepidochelys olivacea). Die im Sand vergrabenen Eier dieser immer seltener werdenden Meerschildkrötenart werden sorgsam eingesammelt und im Zuchtzentrum ausgebrütet. Zwischen April und Oktober werden die Schlüpflinge täglich zu Hunderten am nahe gelegenen seichten Strand ins Meer ausgesetzt. Wer während dieser Jahreszeit zum Zentrum kommt, kann bei Wunsch gegen eine geringe Spende kurzzeitig eines der Schildkrötenbabys „adoptieren“ und selbst zum Meer bringen. Aber auch zu anderen Jahreszeiten lohnt sich ein Besuch, denn man erfährt hier viel Interessantes über Meerschildkröten im Allgemeinen, deren Lebensraum durch den Menschen und die voranschreitende Meeresverschmutzung immer mehr eingeschränkt und in Gefahr gebracht wird.

Wann sollte man eigentlich buchen, um möglichst günstige Tickets zu ergattern? Hier verraten wir es euch: Die beste Zeit, um Flüge zu buchen? Wir haben die Antwort!

9. Museum Le Mayeur

Es verwundert eigentlich keineswegs, dass eine solch traumhaft schöne Tropeninsel wie Bali im Verlauf der Jahrhunderte auch so manchen Künstler in ihren Bann gezogen und in seiner Arbeit inspiriert hat. Der französische Maler Adrien-Jean Le Mayeur de Merpres (1880 – 1958) folgte im Jahr 1932 so etwa dem unwiderstehlichen Lockruf Balis, heiratete die damals nur 15-jährige Legong-Tänzerin Ni Polok und erbaute mit ihr in dem kleinen Fischerdorf Sanur ein Holzhaus im balinesischen Stil. Nach dem Tod von Ni Polok im Jahr 1985 wurde jenes in das heutige Le Mayeur Museum umfunktioniert. Ausgestellt werden hier heutzutage rund 90 Gemälde Le Mayeurs, die in ihren leuchtenden, kräftigen Farben oftmals an die Werke Gauguins erinnern (der allerdings auf Tahiti lebte). Wie viele andere Maler, so wurde auch Le Mayeur erst nach seinem Tode wirklich berühmt und einige seiner Werke haben bei Auktionen bis zu 150.000 US-Dollar und mehr erbracht.

Noch mehr schöne Orte auf der Insel findet ihr hier: Balis schönste Sehenswürdigkeiten in der Natur

10. Kuta Beach

Der Strand von Kuta ist sicherlich nicht der menschenleerste und auch nicht der beste von Bali, doch er ist der lebhafteste, internationalste und mit seinen zahllosen Bars, Clubs, Restaurants, Cafés, Shops, Hotels und Gästehäusern der am besten erschlossene, was ihn zum legendärsten Partyzentrum der ganzen Insel und zu einer der absoluten Sehenswürdigkeiten Balis macht. Die Meeresbrandung von Kuta Beach ist außerdem angenehm gemäßigt, weshalb der Strand sich besonders gut für Surf-Anfänger eignet, die sich zum ersten Mal aufs Brett wagen. Wer jedoch nach einem ruhigeren, abgeschiedeneren Platz fürs Sonnenbaden, Schwimmen und Wassersport sucht, ist wohl mit Stränden wie beispielsweise Jimbaran, Sanur oder Nusa Dua besser beraten.

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