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Reisetipps, Infos & Inspiration 10 inspirierende Reisefilme

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10 inspirierende Reisefilme

Die kleinen Fluchten aus dem Alltag können viele Formen annehmen, und neue Reiseziele, Kulturen und Abenteuer lassen sich auf unterschiedliche Weise entdecken und erleben. Wie wäre es mit virtuellem Sightseeing in New York oder London, oder einem Platz in der ersten (Sofa-)Reihe einer Weltklasse-Performance? Heute aber nehmen wir dich mit auf eine cineastische Reise; diese Filme transportieren dich in eine andere Welt. Nur noch schnell Popcorn machen, dann kann die Reise losgehen. 

Farbenfrohe Häuser und Boote in Indien

Darjeeling Limited

Eine Form der Selbstfindung präsentiert sich uns in Eat, Pray, Love, aber transformatives Reisen geht auch anders. Du könntest zum Beispiel mit drei unerschrockenen Brüdern auf einen fahrenden Zug aufspringen.

Wie man es von Wes Anderson kennt, ist Darjeeling Limited ein kurioser, eklektischer und teils auch irrwitziger Film. Er nimmt uns mit auf eine Zugreise durch Indiens facettenreiche Landschaften, durch Gebirge, rote Sandwüsten und vorbei an wuseligen Märkten. Dabei erhalten wir Einblicke in religiöse Bräuche, spirituelle Rituale und farbenprächtige Tempel, die bei den Hauptcharakteren, und vielleicht auch bei uns, einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Aufnahme einer Pariser Straße und des Eiffelturms zur blauen Stunde mit langer Belichtungszeit

Midnight in Paris

Wenn auch du schon mal davon geträumt hast, dich plötzlich in der Stadt der Liebe wiederzufinden, kommt der Film Midnight in Paris gerade recht. Der Klassiker von Woody Allen fängt die belebten Straßen, charmanten Cafés und das unverkennbare Stadtbild von Paris perfekt ein.

Gil, einer der Hauptcharaktere, ist mit der Familie seiner Verlobten für einige Tage in Paris. Eines Abends beschließt er, noch einen Spaziergang zu unternehmen. Als die Uhr Mitternacht schlägt, ist plötzlich etwas anders. Er hat einen Zeitsprung in die zwanziger Jahre gemacht und trifft dort Scott und Zelda Fitzgerald, Salvador Dalí und Ernest Hemingway. 

Neben der charmanten Story können wir in dem Film aber auch die Wahrzeichen der Stadt wie den Eiffelturm, die Champs-Élysées und den Arc de Triomphe sowie das schillernde Nachtleben der goldenen Zwanziger bewundern. 

Elche durchqueren einen Fluss im Denali-Nationalpark, Alaska

Into the Wild

Wenn du dich nach etwas Natur (und vielleicht auch etwas Abenteuer) sehnst, ist Into the Wild der perfekte Filme für dich. Beim Anblick der atemberaubenden Landschaften kannst du den Alltag komplett hinter dir lassen. Die autobiografische Romanverfilmung basiert auf dem Leben von Christopher McCandless, der unter dem Pseudonym Alexander Supertramp aus der Zivilisation ausbricht und sich gesellschaftlichen Normen widersetzt. Seine Reise ins Ungewisse per Auto, Anhalter und Kajak führt ihn von Virginia über South Dakota und Northern California nach Alaska.

Türkisblaues Wasser und der Strand von Skopelos, Griechenland

Mamma Mia!

Mamma Mia! nimmt dich mit auf die griechischen Inseln, wo du all deine Sorgen für mindestens 1 Stunde und 49 Minuten über Bord werfen kannst. 

Die herzerwärmende romantische Komödie handelt von Sophie, einer jungen Frau, die immer davon geträumt hat, dass ihr Vater sie an ihrem Hochzeitstag zum Altar führt. Das Problem? Sie weiß nicht, wer ihr Vater ist. Nachdem sie auf das alte Tagebuch ihrer Mutter stößt, beschließt sie, drei darin erwähnte Männer, potenzielle Kandidaten, zu ihrer Hochzeit einzuladen.

Die Handlung spielt sich auf der fiktiven Insel Kalokairi ab, gedreht aber wurde der Film auf den echten und traumhaft schönen griechischen Inseln Skiathos und Skopelos. Der Mischung aus Tränen der Freude, Tränen der Trauer, jeder Menge ABBA-Songs, türkisblauem Wasser, felsigen Buchten und charmanten weißen Häusern kann man wirklich nur schwer widerstehen.

Die singapurischen „Super Trees“ sind auch im Film zu sehen

Crazy Rich

Auch Crazy Rich ist ein großartiger Reisefilm, der auf einem Roman basiert. Der Film gibt Einblicke in das Leben einer extrem reichen singapurischen Familie. Doch als Rachel Chu nach Singapur fliegt, um die Familie ihres neuen Freundes kennenzulernen, hat sie keine Ahnung, was sie erwartet. 

Es gilt, den Erwartungen der Familie gerecht zu werden, aber auch Designermode und Sehenswürdigkeiten wie der Infinity-Pool im Hotel Marina Bay Sands, die symbolträchtige Merlion-Figur, die großartige Streetfood-Szene der Stadt und die spektakuläre Parkanlage Gardens by the Bay kommen dabei nicht zu kurz. Zum Glück wird diese cineastische Reise nach Singapur auf mehreren Streamingportalen angeboten.

Dieses Roadmovie legt einen Zwischenstopp am Machu Picchu ein

Die Reise des jungen Che

Wenn du dem Reiz Lateinamerikas erlegen bist, aber (noch) nicht selber in den Flieger steigen willst, ist dieser Film für dich perfekt. Die Reise des jungen Che basiert auf den Memoiren von Ernesto „Che“ Guevara und zeigt die Menschen, Orte und Erfahrungen, die den zukünftigen Revolutionär geprägt haben, aber auch die unbestreitbare Schönheit Lateinamerikas.

Der Film mag etwas ernster sein als einige der anderen Filme auf unserer Liste, aber er ist trotzdem ausgesprochen fernwehtauglich. Begib dich mit Che und seinem Freund Alberto Granado auf eine Motorradreise durch unter anderem Argentinien, Chile und Peru, und bestaune dabei faszinierende Orte wie die Anden, Machu Picchu und den Amazonas.

Die Kamelkarawane an einem Strand in Western Australia

Spuren

Vielleicht ist es ein Gefühl der Furcht, der Bewunderung oder der Liebe für das australische Outback, das den Zuschauern nach dem Ansehen des Films Spuren bleibt. Vielleicht ist es auch von allem etwas. Die inspirierende Geschichte handelt von Robyn Davidson, die sich lediglich begleitet von einigen Kamelen und einem Hund auf eine 2.700 Kilometer lange Wanderung von Alice Springs bis an die australische Westküste begibt. Die Kamera begleitet sie Schritt für Schritt, während sie in der erbarmungslosen Hitze Gegenden durchquert, in die sich nicht viele Menschen vorwagen. Der Film vermittelt den Zuschauern nicht nur viel über das Outback selbst, sondern auch über das Leben der hier beheimateten australischen Ureinwohner.

Der Hollywood Boulevard, wo sich der Film abspielt

Once Upon a Time… in Hollywood

Du träumst von einer Reise in eine andere Zeit? Der Film Once Upon a Time… in Hollywood versetzt dich geradewegs zurück in eine Zeit der Schlaghosen, Batikmuster und Go-go Boots. 

Die Geschichte handelt von Rick Dalton und Cliff Booth, einem Schauspieler-Stuntman-Duo im Hollywood der späten Sechziger. Natürlich kommt es dabei, wie könnte es bei Quentin Tarantino anders sein, zu leichten Abwandlungen historischer Begebenheiten und dem üblichen Maß an Gewalt. Falls du mit den Morden der Manson Family nicht vertraut bist, solltest du zur Sicherheit etwas recherchieren, bevor du dir den Film ansiehst.

Der Film mag einiges vom Zuschauer abverlangen, vermittelt aber gleichzeitig einen realistischen Eindruck von Los Angeles und Hollywood, vor allem im Jahr 1969. Die Handlung nimmt dich mit an klassische Filmsets, zum Hollywood Boulevard, ins hübsche Westwood Village und an weitere spannende Orte.

Ein isländischer Sonnenuntergang mit Wasserfall

Das erstaunliche Leben des Walter Mitty

Je schwieriger das Reisen ist, sei es durch Einschränkungen oder aus anderen Gründen, desto mehr wächst bei vielen die Abenteuerlust. Wenn du dich darin wiedererkennst, besteht eine gute Chance, dass du dich mit Walter Mitty identifizieren kannst. Seine Situation mag etwas anders sein – er steckt seit Jahren in einem monotonen Job fest – aber sein Fernweh wird von Tag zu Tag größer, bis er es irgendwann nicht mehr ignorieren kann. 

Als Mitty die Aufgabe erhält, ein Negativ für das Titelfoto des Magazins ausfindig zu machen, für das er arbeitet, muss er seinen sicheren Schreibtisch verlassen und von New York nach Grönland fliegen. Das erstaunliche Leben des Walter Mitty ist die Geschichte einer wahren und fiktiven Reise an vereiste Wasserfälle, an vor Haien nur so wimmelnde Gewässer und in den Himalaya.

Blick auf Große Mauer von China

The Farewell

Bei den meisten Filmen auf unserer Liste steht der Ort im Mittelpunkt des Geschehens, The Farewell aber gewährt uns Einblicke in das Leben einer chinesisch-amerikanischen Familie. Die Geschichte begleitet Billi (gespielt von Awkwafina, die für ihre Darstellung einen Golden Globe erhielt) und ihre Familie auf ihrer Reise von den USA nach China. Die Reise erfolgt unter dem Vorwand einer Hochzeitsfeier, tatsächlich aber kommt die Familie zusammen, um sich von der Großmutter zu verabschieden. Komplizierte Beziehungen, kulturelle Normen und Erwartungen ziehen sich wie ein roter Faden durch diesen ungeheuer herzlichen und bewegenden Film, der Parallelen zum Leben der Regisseurin aufweist. 

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