In unserer Übersicht der 10 beliebtesten Sehenswürdigkeiten auf den Malediven erfahrt ihr, dass das Archipel nicht umsonst den Titel der „Barfußinseln“ trägt, welches Atoll sich besonders gut eignet, um Seite an Seite mit den größten Fischen der Welt zu schwimmen und wo euch der sternenklare Nachthimmel quasi direkt zu Füßen liegt.
1. Die Unterwasserwelt der Malediven
Fürviele Taucher und Schnorchler sind die Malediven ein wahr gewordenerTraum, denn die Inselgruppe im Indischen Ozean zählt dank ihrerfarbenprächtigen Unterwasserwelt zu den besten Tauchspots unsererErde. Bunt schillernd präsentiert sie sich als Heimat von mehr als700 verschiedenen Fischarten (z. B. Anemonen, Feuerfische, Moränen,Riffhaie, Rochen oder Schildkröten). Für den Reichtum anLebensformen sorgen vor allem die riffbauenden Steinkorallen, die alskomplexes Ökosystem die wichtigsten Unterwasserlebewesen für dieMalediven darstellen. Eines der wohl unvergesslichsten Erlebnisse,das die Malediven ihren Besuchern dank dieser Unterwasserwelt bietenkönnen, ist das Schwimmen mit Walhaien. Diese sanften Riesen sindmit einer Durchschnittslänge von bis zu 12 Metern sowohl die größtenHaie als auch die größten Fische der Welt. Möchtet ihr dieseEinzelgänger während eurer Reise auf die Malediven unbedingt malaus der Nähe sehen, habt ihr Glück, denn Walhaie sind das ganzeJahr über auf dem Archipel beheimatet. Zum Beobachten eignet sichdas Süd-Ari-Atoll mit seinem beeindruckenden Meeresschutzgebiet ambesten.
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2. Die Hauptstadt Malé
Maléist eine der dicht besiedelten Städte der Welt: Hier reihen sichHochhäuser dicht an dicht, wodurch der Eindruck entsteht, als würdedie City bald aus allen Nähten platzen. Kein Wunder, schließlichlebt doch rund ein Drittel der Bevölkerung in der maledivischenHauptstadt. Auch die Zusammensetzung der Stadt ist besonders, dennsie besteht sowohl aus der gleichnamigen Hauptinsel „Malé“(Nord-Malé-Atoll) als auch aus den drei Inseln „Villingili“,„Hulhumalé“ und „Hulhulé“, wo sich mit dem „MaléInternational Airport“ der wichtigste Flughafen der Maledivenbefindet. Die Hauptstadt selbst hat eine Vielzahl interessanterSehenswürdigkeiten zu bieten: Hierzu zählen zum Beispiel derPräsidentenpalast „Theemuge“ im Stadtviertel „Machangholhi“,die „Hukuru Miskiiy“-Moschee (auch „Alte Freitagsmoschee“)mit ihrem beeindruckenden Minarett, das Nationalmuseum zur Geschichteder Malediven (samstags bis donnerstags von 8 Uhr bis 18 Uhrgeöffnet) oder der Fischmarkt an der Waterfront, der tatsächlichder einzige Fischmarkt auf den Malediven ist.
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3. Urlaub ohne Schuhe
Passionierte Barfußläufer kommen auf den Malediven voll und ganz auf ihre Kosten. Aber auch Schuhliebhaber sollten während ihres Urlaubs im Indischen Ozean mal probieren, (fast) komplett auf ihre Schuhe zu verzichten, vermittelt doch nichts so sehr ein Gefühl von Leichtigkeit wie das Barfußlaufen. Und die Malediven bieten die besten Voraussetzungen dafür: So bestehen die meisten Hotel-Inseln komplett aus Sand, der nicht nur am Strand oder auf den Wegen liegt, sondern auch als Boden in der Lobby, den Restaurants und Bars funktioniert. Einige Hotels fordern ihre Gäste beim Betreten ihrer Inseln (z. B. „Thulhagiri“ und „Mirihi“) sogar auf, die Schuhe auszuziehen und erst zur Abreise wieder anzuziehen. Um den Sand dabei möglichst weich zu bekommen, wird dieser täglich gerecht und gesäubert. Das sorgt nicht nur für Balsam unter den Fußsohlen, euer kompletter Körper profitiert vom Barfußlaufen: denn das fördert zum Beispiel die Fußmuskulatur oder die Sensorik eurer Füße, beugt Verspannungen vor und aktiviert die Fußreflexzonen, die unter anderem mit euren inneren Organen eng verbunden sind.
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4. Die Unterwasserrestaurants der Malediven
Imnoblen „Ithaa“ könnt ihr auf Augenhöhe mit Fischen und Korallenein Mittag- oder Abendessen ab 100 Euro genießen. Dabei ist das„Ithaa“ das weltweit bekannteste Unterwasserrestaurant undVorreiter seiner Art. 2014 eröffnet, befindet sich das Restaurantdes „Conrad Maledives“-Hotels (Süd-Ari-Atoll) in einer Tiefe vonrund 5 Metern unter der Wasseroberfläche. Dank derKomplettverglasung aus Plexiglaswänden habt ihr beim Dinner einentraumhaften 180 Grad-Panoramablick ins Meer. Die Komplettverglasungsorgt allerdings auch für eine starke Sonneneinstrahlung, weshalbdas Restaurant seinen Gästen empfiehlt, eine Sonnenbrille zum Essenmitzubringen. Diese können aber auch vor Ort geliehen werden.Insgesamt passen nur 14 Personen ins „Ithaa“, was bedeutet, dassein Tisch schon lange im Voraus reserviert werden muss. Seit 2016gibt es mit dem „5.8“ des „Hurawalhi Island Resort“(Lhaviyani-Atoll) noch ein zweites Unterwasserrestaurant auf denMalediven. In einer Tiefe von 5,8 Metern finden bis zu 16 Gästeeinen Platz, womit das „5.8“ das derzeit größteUnterwasserrestaurant der Welt ist.
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5. Die Malediven mit einem „Dhoni“ entdecken
Ein „Dhoni“ ist in seinem Ursprung das wohl traditionellste Transportmittel der Malediven, denn die Boote dienten früher dem Fischfang und dem Transport von Ware. Aus extrem widerstandsfähigem Holz gefertigt, sind die kleinen Schiffe bis heute so robust, dass sie Zusammenstöße mit Korallenriffen problemlos überstehen können. Mittlerweile sind die meisten „Dhonis“ aber modernisiert und mit Dieselmotoren ausgestattet worden, um zum Beispiel Touristen möglichst schnell und bequem zu den verschiedenen Inseln, Lagunen, Sandstränden und Tauchgebieten der Malediven zu bringen oder die Holzboote werden von den Einheimischen als Ausflugsboote genutzt. Ein besonderes Highlight sind dabei die „Dhonis“ vor der Insel „Milaidhoo“ (Baa-Atoll), denn diese bieten romantische Dinner unter freiem Sternenhimmel an.
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6. Die Sonnenuntergänge auf den Malediven
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Entspannt am Strand sitzen, auf das Meer schauen und einen Sonnenuntergang in einzigartigen Farben beobachten: Das ist für viele Romantik pur und beim Besuch des Inselparadieses im Indischen Ozean ein absolutes Muss. Kein Wunder, sind die Malediven doch der perfekte Ort für dieses Naturschauspiel! Durch die Nähe zum Äquator geht die Sonne hier meistens gegen 18 Uhr unter. Alle Frühaufsteher sollten hingegen schon um 6 Uhr auf den Beinen sein, denn die Malediven bieten auch spektakuläre Sonnenaufgänge! Übrigens: Während ein Sonnenuntergang in Deutschland fast eine ganze Stunde dauern kann, dauert er auf den Malediven nur durchschnittlich 23 Minuten!
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7. Die maledivische Küche
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Urlaub geht ja bekanntlich auch durch den Magen – umso besser, dass die maledivische Küche zu den Attraktionen der Inselgruppe gehört. Aufgrund der begrenzten heimischen Ressourcen ist die traditionelle Küche auf den Malediven eher einfach und bodenständig. Während Fleisch, Käse und andere Milchprodukte teuer importiert werden müssen, findet ihr Fisch (z.B. Thunfisch, Rotbarsch, Tintenfische, Makrelen oder Seezunge), Kokosnüsse und Reis quasi direkt vor eurer Unterkunft. Neben Bananen, Hirse, Mango, Papaya und Süßkartoffeln zählen diese drei Produkte zu den Hauptzutaten dieser frischen und authentischen Küche. Auch Chili ist bei den Einheimischen sehr beliebt, denn gewürzt wird gerne (und das häufig scharf). Bei eurer Reise auf die Malediven solltet ihr unbedingt mal das Nationalgericht „Garudhiya“ (eine Suppe aus Thunfisch), „Mas Riha“ (traditionelles Fischgulasch aus Thunfisch) oder „Dhonkeyo Kajuru“ (frittierte Bananen) probieren.
Nebender maledivischen gehört auch die asiatische Küche zu dengeschmacksintensivsten der Welt: Vom herzhaften Massaman-Curry biszum zuckersüßen Roti findet ihr hier die 14leckersten Spezialitäten Südostasiens.
8. Der „Sultanspark“ (Malé)
ZwischenMalés dicht gedrängten Hochhäusern findet ihr in direkter Nähezur „Sultan Mohammed Thakurufaanu“-Moschee und dem Nationalmuseumden sogenannten „Sultanspark“ – eine grüne Oase inmitten deshektischen Hauptstadttrubels. Kein Wunder, dass viele Einheimischeden „Sultanspark“ als Naherholungsgebiet nutzen. Nebenzahlreichen exotischen Pflanzen und blühenden Sträuchern beherbergtder Park auch einige Vogelvolieren mit schnatternden Papageien undbunten Singvögeln. Zusätzlich sind in der gesamten Anlage kleineTeiche verteilt, die die Besucher des Parks abends immer mit farbigbeleuchteten Wasserspielen zum Staunen bringen. Der „Sultanspark“hat rund um die Uhr geöffnet und der Eintritt kostet rund 5 EUR proPerson.
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9. „Sea of Stars“ (Vaadhoo, Mudhdoo oder Rangali)
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Einesder wohl schönsten Naturphänomene unserer Erde, das ihr unteranderem auf den Malediven beobachten könnt, ist das Meeresleuchten,auch „Sea of Stars“ genannt. Wie ein Meer aus vielen kleinenSternen erfüllt das bläuliche Leuchten mit jeder Welle das Wasserund die Ufer. Grund für das Leuchten sind jedoch keine ins Meergefallenen Himmelskörper, sondern biolumineszentes Plankton mit demkomplizierten Namen „Dinoflagellaton“. Durch eine chemischeReaktion erzeugen die mikroskopisch kleinen Organismen Energie, diedann zu dem spektakulären Meeresleuchten wird. Am besten ist dasbeeindruckende Farbspiel zwischen Juli und Februar auf dermaledivischen Insel „Vaadhoo“ zu sehen (Raa-Atoll). Aber auch dieInseln „Mudhdoo“ (Baa-Atoll) und „Rangali“ (Süd-Ari-Atoll)sind bekannt für ihre leuchtenden Strände.
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10. Die Malediven aus der Luft
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Betrachtet man die Malediven aus der Luft, ist der Indische Ozean erfüllt von türkisfarbenen Flächen und weißen Sandringen, die von oben ein einzigartiges Bild ergeben. Diese beeindruckende Vogelperspektive könnt ihr zum Beispiel bei eurem Landeanflug auf die Malediven einnehmen oder mithilfe eines Wasserflugzeugs. Dabei bieten die Fluggesellschaften „Maldivian Air Taxi“ und „Trans Maldivian Airways“ den regionalen Transport mit dem Wasserflugzeug auf den Malediven an. Die Fluggesellschaften „Maldivian Air Taxi“ und „Trans Maldivian Airways“ organisieren dabei den regionalen Transport per Wasserflugzeug auf dem Archipel. In jeder Maschine können bis zu zehn Passagiere sitzen, die von einer Flugbegleiterin oder einem Flugbegleiter betreut werden. Zwei erfahrene Piloten steuern das Wasserflugzeug – in, wie sollte es auch anders sein, Badelatschen.
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